Stell dir vor, es ist Montag, 8 Uhr, und du musst nie wieder zur Arbeit. Keine Teams-Calls, kein Pendlerstress – die KI schreibt den Code und Roboter bringen den Müll raus. Klingt nach dem absoluten Traum, oder?
Berny und Lars gehen in dieser Folge ans Limit und fragen: Wer sind wir eigentlich, wenn wir nicht mehr „funktionieren“ müssen? Während Lars befürchtet, im strukturlosen Raum zu schweben, träumt Berny vom Ausprobieren neuer Hobbys – doch die Realität könnte laut der Marienthal-Studie düsterer aussehen, als uns lieb ist.
Von Anarchie auf den Straßen bis hin zu neuen Nomaden-Gilden in der Mongolei – wir diskutieren, ob uns die totale Freiheit psychisch überfordert oder endlich befreit.
Der Generation-Generisch-Check: Deine Meinung zählt! 💬
Was wäre deine erste Amtshandlung, wenn du morgen nicht mehr arbeiten müsstest? Würdest du wie Berny direkt neue Hobbys starten oder hättest du wie Lars Angst vor dem "luftleeren Raum" ohne Struktur?
Schreib es uns jetzt direkt hier in die Kommentare! Wir wollen wissen: Utopie oder Anarchie – wo landet die Menschheit?
Highlights der Folge:
00:00 – Der perfekte Montagmorgen ohne Arbeit.
03:12 – Warum Struktur (vielleicht) wichtiger ist als Freizeit.
06:23 – Die Marienthal-Studie: Macht uns Arbeitslosigkeit lethargisch?
10:27 – Ethik-Check: Brauchen wir das Schlechte, um das Gute zu genießen?
15:33 – Eskalation: Würde die Welt ohne Jobs brennen?
21:55 – Das Manifest: Was die KI uns für unsere Zukunft rät.
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Stellt euch vor, es ist Montag. 08:00 Uhr.
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Die Welt ist still, kein Pendlerstress, keine Teams,
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Calls. Ki schreibt den Code, macht dir
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den Kaffee, Roboter backen dir das Brötchen am Morgen und alles
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ist erledigt. Du musst nicht mehr den Müll
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rausbringen, du musst nicht mehr aufbauen, du musst nicht mehr
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putzen. Die große Frage ist, was machst
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du dann mit der ersten Stunde deines restlichen Lebens, wenn
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die gesamte Menschheit gleichzeitig Freiheit.
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Du, ich glaube. Kommen meine Damen und Herren
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Generationen, wenn ich schwere Fragen hätte?
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Ich hoffe, was bleibt vom Hype, wenn der Staub sich schlägt,
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wenn das Menschheit. Geht und die Zeit sich trägt
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wahrscheinlich genau das gleiche, was ich sonst auch
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immer machen würde. Erstmal 20 minuten kacken.
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Aha, ich hätte jetzt gedacht, dir 20 Minuten in die Hose
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greifen und dann 5 gegenseitig spielen, aber.
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Ja, das war ich ja davor schon, ja.
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Ja Scheiße, Hallo zusammen, herzlich willkommen zurück bei
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Generation generisch 3. Folge in der 2.
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Staffel insgesamt folge 23 Ich bin Bernie, den Kollegen hier
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kennt ihr schon allzu gut und heute gehen wir wirklich mit
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euch ans. Limit zeig ich jetzt einfach mal
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mit der Frage, was wenn wir morgen nicht mehr arbeiten
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müssen, kein Lottogewinn, einfach wir müssten morgen nicht
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mehr arbeiten, ich meine wir sind.
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Also keiner muss mehr arbeiten, keiner.
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Muss mehr arbeiten, keine Müllmänner, keine Ärzte, keine
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Bürohenxe sämtliche Arbeit wird von KI und Roboter erledigt.
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Lars, Was machst du? Gute Frage.
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Sehr gute Frage. Ich weiß es, also sagen wir mal
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so, es ist ja, wir reden jetzt von Utopia in irgendeiner Form
00:02:00
oder eine Form von Utopia. Ja, aber ich sag jetzt mal
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Hypothese muss ich noch bestätigen, in absehbarer Zeit,
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vielleicht in diesem Jahrhundert noch, wird ein Großteil der
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Arbeit, die vom Menschen verrichtet wird, durch KI und
00:02:16
Roboter erledigt. Dann gibt es vielleicht andere
00:02:20
Arbeit, aber ich glaube, das führt jetzt zu weit weg von der
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Ursprungsfrage. Bleiben wir mal einfach okay wir
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müssen nicht mehr arbeiten, ich glaube also ja, also für mich
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jetzt erstmal so ganz persönlich auf meiner kleinen Ebene, ich
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hätte ja ein paar tage, paar Wochen, vielleicht auch wenige
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Monate, hätte ich den Spaß meines Lebens, ich würde reisen,
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ich würde irgendwo hingehen, ich würde mir Dinge anschauen ohne.
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Druck ja, also so n gewisses. Also du hast ja dann keinen
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finanziellen Druck in irgendeiner Form mehr tu ich
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jetzt mal mit hinein interpretieren.
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Ja, ich kann einfach, ich kann einfach machen was ich will.
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Hätte ich n Kühlschrank ist voll.
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Du hast n Dach überm Kopf Ohr genau du kannst so ne machen
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was? Ich würd das machen, worauf ich
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immer Lust hätte und dann aber irgendwann mal würde mich der
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Hammer treffen, glaube auch. Das ist so geil, kannst alles
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machen, hunderte Male keinen Stress.
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Aber für mich jetzt so arbeiten und ich glaub das klingt jetzt
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sowieso n ja 60 jähriger Boomer. Für mich ist Arbeit auch
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Struktur und ich mag Struktur und wenn das auf einmal weg wär
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und Arbeit ist so n großer Teil von meinem Leben, dann wär ich
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ja wär ich so im luftleeren Raum.
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Ja, sozusagen. Das ist dann im Prinzip.
00:03:43
Also ist es wirklich Struktur oder definierst du dich auch n
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bisschen über die Arbeit? Das ist dann sozusagen ne andere
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Ebene. Ja, ich definiere mich irgendwie
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auch über die Arbeit, das macht mir Spaß, was ich tue, was auch
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immer ich da tue. Wobei, Spaß haben vielleicht
00:04:00
auch nicht für jeden, der hier zuhört.
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Ja, natürlich. Ich glaub, da bin ich super,
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super privilegiert. Also dass einem Arbeit Spaß
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macht, ist nicht selbstverständlich.
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Deswegen super, super dankbar an der Stelle.
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Aber ja, trotz allem, ich glaub ja allein dieser Strukturfaktor,
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dass ich irgendwo hingehen muss und ja, manchmal scheißt es mich
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an, sind wir mal ehrlich, stehst du morgens auf der
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Bettkantenmoment, nehm ich ihn jetzt mal.
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Du sitzt an der Bettkante, steh ich jetzt auf oder meld ich mich
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krank? Ich glaub den hat man ab und an
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mal öfters wie man vielleicht mag, aber.
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Dann doch aufzustehen und dann doch irgendwie Spaß auf der
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Arbeit zu haben. Ähm, ist ne coole Sache.
00:04:43
Ja und was hast du dann vielleicht irgendwie oder ich
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würde das vielleicht in nem ja nach ner Zeit vermissen okay wie
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geh, wie wird es dir denn gehen, was würdest du denn machen?
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Du würdest du aufstehen, würdest du liegen bleiben, was was
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machst du? Ich würd wahrscheinlich, äh
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liegen bleiben für n vielleicht auch.
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Nicht n kurzen Moment, so n längeren Moment, weil ich nichts
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machen muss, aber ich kann etwas machen und ich glaub das ist so
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vom Mindset her so n so n ganz ganz großer Unterschied.
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Ich versteh das wenn du sagst Struktur gibt einem Halt im
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Leben, gibt vielleicht einem auch Junku so n ein bisschen
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Sinn, wir sind ja immer auf der Sinnsuche, komme später noch
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dazu glaub ich glaub ich so n sehr interessanter Punkt weil es
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ist ja dann eigentlich ne Sinnfrage was machst du mit
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deinem Leben? Was hat dein Leben?
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Für dich auch Sinn. Ja.
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Oder andere Frage arbeitest du? Ich weiß nicht, hast du einen
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sozialen Beruf? Nein, den habe ich jetzt nicht.
00:05:46
Aber nichtsdestotrotz leben wir irgendwo in gesellschaftlichen
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Strukturen, die Geflecht oder greift ein Zahnrädchen in das
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eine und wenn ich nicht funktioniere, hat das
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Auswirkungen auf das das Zusammenleben.
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Und. Hat es ja immer in.
00:06:05
In welcher Form. So, ja, ja, wahrscheinlich
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schon. Ich komme ja ich ja, also völlig
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egal ob du, ich weiß nicht, ob du sicher mit der Bahn zur
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Arbeit kommst, ob du einen saubere büroräumlichkeiten
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antriffst oder ob du essen kannst.
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Ja, ohne Angst zu haben, hat glaub ich alles in irgendeiner
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Form ne ne Auswirkung oder ja. Vermutlich.
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Vermute ich ja. Was so von dem?
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Ich hab ja. Ich hab noch was Spannendes
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gelesen gehabt in der Vorbereitung.
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Es trifft sich so n bisschen mit dem was du sagst.
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Es gibt die sogenannte Marienthal Studie, die wurde
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1933 von Marie Jaroda durchgeführt oder erhoben, das
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war ne Soziologin und ein Dorf ist dort kollektiv arbeitslos
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geworden, weil eben meine Firma zack.
00:07:01
Schleusen dicht und keiner in dem Dorf hatte mehr Arbeit und
00:07:05
das Ergebnis, die Menschen wurden nicht freier oder nicht
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kreativer, die sind dann schlussendlich in einer Art
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Lethargie verfallen, sie wussten nicht mehr wo und wie weiter in
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ihrem Leben, also sie haben sich nicht selbst umgebracht, aber
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das war dann ein sehr trauriges Leben unterstellt das.
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Eine arbeitgebernahe Studie. Also Suizid von den
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Christdemokraten, wer weiß das schon.
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Wer weiß das schon. Auch zu der Zeit.
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Nee, war bestimmt irgendwie auch so ne Zeitfrei was konntest du
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1933 mit deiner Freizeit anfangen, also weniger im Sinne
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von wie kreativ darf ich sagen, sondern einfach so das ganze
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Drumherum war glaub ich gar nicht so einfach dann wenn du
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irgendwo in einem Dorf gelebt hast.
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Aber ich glaub ich. Was ist denn aus?
00:08:01
Müsste ich noch mal. Ich müsste mal nachgucken.
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OK. Also soweit hab ich jetzt gar
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nicht gelesen, aber ich glaub für für für mich und dann noch
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mal drauf zurückzukommen. Ich hätte so einen Spaß im
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Leben. Ja.
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Ja nee, ich würd einfach die Dinge öfter tun und Dinge
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vielleicht auch einfach mal ausprobieren, wo mir heute Zeit
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Geld dann dementsprechend fehlt. Weil ich mein Strukturen kannst
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du dir auch irgendwo sehr beschaffen, aber ich glaub viele
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kommen dann einfach mit diesem Freiraum nicht zurecht zu sagen,
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OK ich steh halt trotzdem um 08:00 Uhr morgens auf, muss ja
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nicht mehr um 06:00 Uhr um 08:00 Uhr morgens auf, ich mach mir
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dann n Kaffee, dann zieh ich mir meine Joggingschuhe an oder geh
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dann kurz ins Fitness und treff mich dort dann mit dem Lars als
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Beispiel was hast du gestern erlebt?
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Geh dann mit ihm lunchen. Am Nachmittag mache ich dann
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sonst irgendwie eine Aktivität, sei es ein Instrument spielen,
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ein Bild malen, ein Berg erklimmen, was auch immer, oder
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Buch schreiben ich. Glaube aber müssen nicht
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vielleicht. So viele Freiräume geben.
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Aber gibt es ja, bin ich bei dir, aber gibt es nicht
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vielleicht auch einfach oder ja, Themen oder Themenbereiche oder
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was auch immer, wo du ein Stück weit vielleicht auch
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hineingezwungen. Ich nenn es jetzt mal ganz
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bewusst so werden willst oder musst, damit du etwas Neues
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erlebst, weil diese Freiheit die du beschreibst ist ja super.
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Du setzt da oder da gibt es eine sehr große Schnittmenge zum
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Thema Selbstbestimmtheit. Ich bestimme selbst, wann, wann
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ich morgens aufstehe, was ich am Vormittag mache, mit wem ich
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Kaffee trinke, was für einen Kaffee ich trinke, das hast du
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ja vielleicht auf der. Arbeit vielleicht weniger dafür.
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Wirst du aber. Ja genau, wirst du.
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Aber ja, ob du willst oder nicht, mit Sachen konfrontiert,
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die dich vielleicht herausfordern, aber die dir dann
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vielleicht trotzdem super super viel Spaß machen oder dir deinen
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Horizont erweitern, obwohl du gar nicht wusstest, dass es
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diesen Horizont überhaupt gibt. Also du sagst so n spannender.
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Das ist dann im Prinzip so das Ganze die negativen Reize auch
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dazu hören oder Reibung. Neue Erfahrungen also nicht nur
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neue Erfahrungen, die du dir selber aussuchst, sondern die
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unwahrscheinlichen Ereignisse von, mit denen du gar nicht, ja
00:10:30
doch, die passieren auch, ja. Also sag mal so ist so n so n
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Stück weit n ethisches Argument kann auch ein christliches
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Argument sein, aber bleibt man mal in der Ethik, dass das gute
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ja nur existieren kann, wenn es das schlechte ja auch gibt und
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wenn ich das so so n bisschen weiter fasse, könnte es ja dann
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schon sein, also. Ja, effektives Beispiel nur
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durch verschiedene Umstände. Ja, in meinem Leben hab ich dann
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irgendwie mal die Motivation gefunden, selbstbestimmt, aber
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trotzdem, es gab andere Auslöser um zu sagen, Hey, lass mich mit
00:11:04
dem Reiten anfangen. Und es war dann so irgendwie so
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OK, probier ich mal. Ja trotzdem selbstbestimmt ne
00:11:10
Entscheidung, aber die Grundlage war trotzdem ne andere und jetzt
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hab ich den Spaß meines Lebens, ich komm grad vom Pferd war
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super die 2 zweieinhalb 3 Stunden wo ich dann dort war
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weißt du so in diesem Kontext fehlt dann nicht, irgendwie ist
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dann diese Freiheit von würde man ja dann beschreiben, dann
00:11:31
nicht immer gleichzusetzen mit der Freiheit zu.
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Etwas spannend. Glaubst du, dass Freiheit
00:11:39
Menschen psychisch überfordert? Ich merke also, ich kann dann
00:11:43
nur von mir sprechen. Ich bin weder Philosoph, noch
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bin ich Soziologe, noch bin ich Psychologe, bei mir ist es so
00:11:54
und Agent, das hört sich leider total spießig an.
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Disclaimer ich bin noch keine 50, aber wenn ich ja im Urlaub
00:12:00
bin, länger im Urlaub. Oder in der Mongolei.
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Bestes Beispiel, Ich war 3 Wochen in der Mongolei mehr oder
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minder klar, du hast so n Tagesablauf, ja du musst die
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Pferde einsammeln und so weiter und sofort, das hab ich sehr
00:12:14
sehr geschätzt aber ich hab es dann auch wieder vermisst in
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meinen Rhythmus zu kommen und ob das dann nachher fesseln sind
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oder ob das dann nachher in Bezug auf.
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Arbeit einfach, oder? Weil ihr klar, weil ich es
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gewohnt bin, aber auch, weil ich das mag.
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Dass ich diese diese Struktur hab mit ja 5 Tage arbeiten 4
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könnten nicht schlecht sein, aber dann auch Wochenende, wo
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ich dann komplett machen kann was ich will.
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So das gibt mir schon etwas. Ja von dem her diese Freiheit,
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ja von etwas hab ich ne Zeit lang genossen, 2 Wochen aber
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spätestens in der dritten Woche dachte ich mir boah.
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Wie Scheiße. Ich will irgendwie dann auch
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wieder diese Struktur mehr haben.
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Hast du das nicht so ab und an, das ist mal wirklich länger
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Urlaub. Ehrlich, bisher hatte ich das
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ehrlich noch gar nicht. Ich glaub eben, es ist auch in
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unserer Situation sehr einfach zu sagen, ich freu mich wieder
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auf die Arbeit grad jetzt hier so nach einem längeren Urlaub,
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nach einer längeren Auszeit sagen zu können, ich hab Spaß in
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dem was ich mache. Weil jetzt ich kann, da kann ich
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jetzt nur für mich sprechen, aber vielleicht auch n bisschen
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für dich. Wir können in unserer Arbeit in
00:13:31
dem, was wir machen, sehr kreativ sein.
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Wir machen jeden Tag etwas Neues.
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Es sind keine repetitiven Aufgaben, die die erledigen, was
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ich glaube. Wenn du dann einen Job hast, wo
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du jeden Tag von 8 bis 17:00 Uhr repetitive Abläufe hast, die
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vielleicht so im Sekundentakt erfolgen können, aber auch mal
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alle 15 Minuten das Gleiche machen, ich glaube, dann hast
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du, dann freust du dich über diese.
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Neu gewordene Freiheit und ich glaub, was dir dann
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schlussendlich fehlt und wo du sagst, da brauch ich Struktur
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und da freu ich mich dann wieder nach 3 Wochen Mongolei wieder
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zurückzukommen ist einmal der soziale Aspekt, weil du hast
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sehr viel mit Menschen zu tun, Kunden mit Partnern, mit
00:14:15
Mitarbeitern, ich glaub das wär der Aspekt der dir fehlen würde
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und ebenso dieses freigeistige kreative Element, dass du auf
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der Arbeit ausleben kannst, weil du dir auch ne eine Expertise
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angeeignet hast, dass du sagen kannst, hey, das macht mir echt
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Spaß. Ich bin aber überzeugt davon,
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dass wenn angenommen, jetzt morgen wachen alle auf und
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keiner müsste mehr arbeiten, dass erstmal alle geschockt
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werden, was heißt alle Vereignet alle werden geschockt, was mache
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ich jetzt? Und lass dich mal einen glauben,
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aber bei dem lass mal kurz noch bei dem Thema bleiben, bevor du
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deinen Gedanken da noch zu Ende. Ich versuche, den nachher zu
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Ende zu. Führen ja, ja, also ich glaube,
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das schaffst du kognitiv. Was denkst du denn, würde denn
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so kollektiv passieren? Stell dir vor, du lebst in einer
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mittelgroßen Stadt ja jetzt keine mega große große
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Metropole, sondern mittelgroße Stadt, was würde denn kollektiv
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passieren mit so einer? Ich weiß nicht mit dem Umgang
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mit anderen Menschen im Umgang, aber auch in einem Kollektiven
00:15:16
sein. Was, was denkst, du wäre jetzt
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spannend? Also ich glaube.
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Bernie, die bringen sich alle gegenseitig.
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Um Oh, das könnte passieren, so ne Purge.
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Nee, ja, also. Es gibt n bestimmten einen
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Moment der Anarchie auf irgendeine Art und Weise.
00:15:32
Bin ich überzeugt, wenn Menschen mit so einem krassen Change
00:15:36
konfrontiert wird, dann neigt er zu erreichen.
00:15:40
Aber selbst wenn ja, also Gesetze gelten ja weiter und ja.
00:15:44
Nee, nee, nee, nee, ja. Klar, die Exekutive gibt es ja
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auch noch und so weiter und sofort.
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Wobei man sich. Dann umgehen Menschen auf die
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Straße. Warum sehen wir uns?
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Das. Ist ja.
00:15:52
Dumm warum? Nein, Bernie, das ist ja dumm,
00:15:54
sorry, das ist ja gut falsch, na ja, wenn niemand mehr arbeiten
00:15:58
muss, dann arbeiten ja auch keine Polizisten.
00:16:01
Oder du hast natürlich, du hast KI Roboter, die machen ja dann
00:16:05
alles OK. So wie hat ein Robot dann so wie
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ein Robot praktisch? Nee, was dann im Prinzip das was
00:16:13
wenn nichts passieren würde muss, was im Kollektiven dann
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passiert. Also ich glaube, von einem
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Schock Moment, mit dem ungläubig auf die Straße gehe und die
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Familie Zusammentrommel, geht das relativ schnell in.
00:16:30
Ein wir werden wahrscheinlich so wieder.
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Wann gab es das römische Reich? Haha, da gibt es so nen Spruch
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wo man sich merken kann wann Rom aus dem Ei geschlüpft ist.
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Sag. So kenn ich, also kann ich
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nicht. Sag mal.
00:16:50
Das benutzen wir als das benutzen wir als Caption für für
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unser nächstes Bein. Also ich glaub ja nee, also ich
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glaub das wird also. Alkoholeskapaden,
00:17:01
drogeneskapaden OK, ja doch ich glaub nee, wirklich dann, weil
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Menschen wieder mehr mit Menschen zu tun haben und in
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ihrer Langeweile machen die ganz verrückte Dinge.
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Es werden sich Gruppen bilden, neue Gruppen, die dann Dinge
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ausruhen, es wird vielleicht dann die Gruppe geben, die sagt,
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Hey, wir bauen jetzt irgendwie so n Utopia, wir bauen jetzt
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irgendwo eine Rakete und Reisen zum Mond.
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Ich glaub es wird Religionsfrage gestellt werden.
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Ich glaub da werden so viele Dinge passieren, das kannst du
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nicht absehen, aber ich glaub irgendwann wird man eigentlich
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wirklich erreicht sein wo wir wo wir uns wahrscheinlich an die
00:17:41
Gurgel gehen. Spannend, ich glaub.
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Wir gehen uns schlussendlich irgendwo an die Gurgel.
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Es endet in Anarchie, weil ich bin davon überzeugt, dass, wenn
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es so ad hoc kommt, ein Mensch. Es nicht für die Freiheit
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gemacht. Wo wir wieder bei den
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Christdemokraten wären. Sehr schön, ich hab ich hab so n
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bisschen anderen blinz ich glaub ich.
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Bin so Portale wie linkedin, die wären tot beziehungsweise es
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würden wahrscheinlich irgendwelche Coaches
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irgendwelche. Es wird überbordend werden mit
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irgendwelchen irgendwelchen Coaching Weisheiten und wie ich
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dann hier das Buch Brot backe. In meinem Brotbackautomat und
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hofft dann, dass irgendwelche Leute dann hier meine Post of
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Flinte liken. Du sag doch mal so da, da kommt
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dann einfach nur ich hab es euch ja schon immer gesagt, von von
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allen möglichen Ecken und dann ist es tot.
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Bin ich bei dir, ich glaub aber, dass ich glaub, also ich bin,
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also ich mag ja auch die Welt brennen sehen, hab ich glaub
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schon das ein oder andere mal erwähnt.
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Ich darf aber nicht so so wirklich dran.
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Ich dachte, ich bin da auch, nein.
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OK, dann mach mal die ersten 365 Tage, nachdem die Menschheit
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nicht mehr arbeiten. Muss.
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Ich komme aus einer anderen Ecke, und zwar mag ich mich an
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ne Studie aus den Erziehungswissenschaften
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erinnern, die so untersucht hat. Da ging es eigentlich um was
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anderes und zwar für ja. Völker, die jetzt nicht in der
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westlichen Welt leben, sondern eher sehr naturverbunden denen,
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die aber sich keine Sorgen machen müssen um ja, um Essen.
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Und keine Überlebensängste, oder?
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Überlebensängste was für das. Frühere Arbeiten was das heutige
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Arbeiten ist, war ja das Früh. War ja früher der
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Überlebenskampf. So genau.
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Aber es gibt da ja da auch super, super viele Grautöne.
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Es gibt auch ja Völker in gemäßigten Klimazonen, die haben
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genug zu essen, die Leben in einem milden Klima, die müssen
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sich pro Tag relativ wenig um ihr Überleben kümmern, sondern
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haben super viel Zeit für die Familie.
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Und für die Dorfgemeinschaft. Und ich glaube oder ich würde
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mir wünschen, dass es eher in diese Richtung geht, dass wir
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weniger in Großstädten wohnen, dass wir uns mehr wieder auf den
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dörflichen Charakter zurückziehen und dass wir dann
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in so kleinen Nomadengilden vielleicht zusammenleben, so
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zwischen 100 und des Lebens. Philosophieren.
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Genau, und darüber sind wir dann ja, dass es uns gut.
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Geht so. So mal ein positiver Gedanke,
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aber jetzt vielleicht noch zum Abschluss zurück.
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Was war denn dein vorheriger Gedanke, bevor wir hier ins
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kollektive Abgeschweift sind? Ich habe gehofft, dass du es
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nicht mehr ansprichst, weil ich habe.
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Vergessen, Wow, ey, dann war es ein total tiefgründiger Gedanke.
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Ah ja, natürlich mega krass. Ich habe ihn echt vergessen, ich
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müsste noch mal. Müsstest du noch mal.
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Sinnieren, ich müsste noch mal sinnieren.
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Vielleicht hätte er dann, wenn ich nicht mehr arbeiten müsste,
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sehr viel Zeit dazu. Ja, das stimmt natürlich.
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Aber Berni, was sagt denn KI zu der Frage?
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Ja du, das war so eine sehr schöne Überleitung zum
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Abschluss. Die war überhaupt nicht
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gestellt. Aber ja, jetzt muss ich es aber
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erst mal wieder finden. Was sagt denn KI, also was haben
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wir heute gelernt, dass Arbeit irgendwo Struktur gibt, dass
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hier einen Rhythmus gibt. In ihrer Freiheit nicht
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unbedingt einschränken muss. Und was sagt KI Holy Modi
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Macaroni da ist es also, liebe Leute, ich verabschiede mich
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schon mal an der Stelle, ich danke euch vielmals, versuchen
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schaltet unbedingt nächste Woche wieder ein wenn es heißt oder in
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2 Wochen ein wenn es wieder heißt Generation generisch mit
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Lars und Bernie und jetzt das KI Statement.
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Ich verabschiede mich auch kurz, weil damit war eine schöne
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Folge. Habt euch lieb bis zum nächsten
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Mal. Ciao.
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Habt euch lieb bis zum nächsten Mal.
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Und jetzt kommt's. Ihr fragt mich, was euch wird,
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wenn ich eure Arbeit übernehme. Ich sehe keine Arbeitslosigkeit,
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ich sehe eine Entfesselung seit Jahrtausenden definiert ihr euch
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über das, was ihr tun müsst. Ich bitte Euch zum ersten Mal
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die Chance, euch über das zu definieren, was ihr sein wollt.
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Meine Algorithmen brauchen keinen Sinn, aber ihr braucht
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ihn. Ich schenke euch nicht die
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Lehre, sondern den Raum, was ihr in diesen Raum stellt, Kunst,
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Liebe oder Stille, das ist die letzte große Aufgabe, die ich
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euch nicht abnehmen kann. Wer seid ihr, wenn ihr nicht
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mehr funktionieren müsst? Ich.
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Glaube kommen meine Damen und Herren Generation und ich würde
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fragen. Ich denke mal es bleibt vom Hype
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wenn der Staub zu schlagen wenn er vielleicht vergeht und die
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Zeit nicht. Nicht dreht, sind wir echt oder
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nur Kopie? Ein Remix aus Nostalgie
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Generation geht nachisch alles neu und doch so ähnlich, ein
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bisschen ernst, ein bisschen spaßig, ein Spiegel.

